Augenprobleme
Schade, wer trotz einer guten müller-brille nicht richtig sehen kann!
Hier stellen wir Ihnen Krankheiten vor, mit denen wir nicht spaßen - und nennen neben Diagnose noch Ursache und Tipps:
Schwachsichtigkeit (Amblyopie)
Unter "Schwachsichtigkeit" versteht man in der Regel die schlechtere Sehleistung eines Auges. Meist resultiert dies aus einer Schielstellung im Kindesalter.
Wird es dort behandelt, kann die Sehleistung angehoben werden. Ab dem Alter von 7 Jahren ist die Sehentwicklung ziemlich abgeschlossen.
Eine Schwachsichtigkeit kann sich aber auch ergeben infolge von Augenkrankheiten oder einem Unfall.
Woher es kommt und was man tun kann
Die Therapie in der Kindheit geschieht durch Abkleben (Penalisation) oder besser durch geeignete Brille oder Visualtraining, um das schlechtere Auge in der Sehleistung optimal anzuheben. Fragen Sie uns!
Bei einer erworbenen Schwachsichtigkeit muss diagnostiziert werden: ob andere Faktoren wie Verletzungen, Erkrankungen zugrunde liegen. Ggf. sind diese zu behandeln.
Winkelfehlsichtigkeit, Schielen (Heterophorie)
Bei einer Winkelfehlsichtigkeit gibt es eine zwanghafte Geradeaus-Stellung eines Auges.
Wird dieses Auge abgedeckt, dreht es von der Geradeaus-Stellung weg, da es eigentlich nicht so stehen möchte.
Was kann man tun?
Anstrengungsbeschwerden sind die Folge von Winkelfehlsichtigkeiten, die nicht mühelos ausgeglichen werden.
Durch Training oder prismatische Brillengläser kann Linderung oder Beseitigung erfolgen. Fragen Sie uns!
Macula-Degeneration (AMD)
Eine Maculadegeneration liegt vor, wenn die Netzhaut abbaut. Die häufigste Form ist altersbedingt (AMD), wobei auch hier nochmals zwischen einer feuchten und einer trockenen Form unterschieden wird.
Häufig degeneriert das Pigmentepithel (innere Haut der Netzhaut) und geht mit Gesichtsfeldausfällen und Lichtempfindlichkeit einher.
Was kann man tun?
Eine Behebung ist leider nicht möglich. Z.T. wird ins Auge eine Flüssigkeit injiziert, um einen Stillstand zu erreichen.
Ernährungswissenschaftler raten zu grünem Gemüse, die eine Ausbreitung eindämmen.
Zum Schutz gibt es wellness-protect - Brillen, die die energiereiche Strahlung vor dem Auge absorbieren.
Diagnose erfolgt mit der Amslerkarte.
Grauer Star (Cataract)
"Grauer Star" ist kein Vogel, sondern die Trübung der Augenlinse.
Die Trübung entsteht entweder altersbedingt oder durch zuviel UV-Einstrahlung, Schock, auch durch Medikamente.
Die Augenlinse absorbiert die UVB-Strahlung des Sonnenlichts (oder des Solariums) und durch diese Energieeinwirkung kristallisiert die Augenlinse aus.
Herkunft und Möglichkeiten
Häufig gibt es eine lästige Blendung, auch beim nächtlichen Autofahren. Sonnenschutz fürs Auge, sowie eine Brille mit UV-Filter sind beste und einfachste Maßnahmen.
Wenn der Graue Star soweit fortgeschritten ist, dass das Sehen beeinträchtigt ist, wird die Linse durch eine künstliche Linse ersetzt.
Grüner Star (Glaukom)
Der "Grüne Star" ist auch kein Vogel, sondern ein Überdruck im Auge.
D.h. das produzierte Kammerwasser kann nicht im selben Maß abfließen.
Es entsteht ein Überdruck, der den Sehnerv beeinträchtigt und eine Erblindung verursachen kann.
Herkunft und Möglichkeiten
Meist hervorgerufen durch Sklerotisierung der Abflusskanäle.
Wenn es soweit gekommen ist, dass der Überdruck für das Sehen schädlich ist, muß mit Augentropfen behandelt werden.
Ein akuter Glaukomanfall liegt vor bei: Kopfschmerzen, Übelkeit und starkem Druckgefühl (steinhartes Auge) - sofort Augenarzt aufsuchen!
Farbenblindheit (Achromatopsie)
Farbschwäche, bzw. Farbenblindheit ist meist erblich bedingt.
Die Männer sind zu 8% davon betroffen, die Frauen nur zu 0,5%.
Das Problem ist, dass die Farbrezeptoren in der Netzhaut (und davon gibt es 3erlei) nicht so sensibel arbeiten wie erwünscht.
Herkunft und Möglichkeiten
"Chromagen" heißt das "Zauberwort": Kontaktlinsen mit entsprechender Einfärbung, gemäß Farbenschwäche im Spektrum, oder auch Brillengläser ermöglichen bessere Farbwahrnehmung.
Geeignet für solche Situationen, in denen perfekte Farbunterscheidung gefordert ist.
Augenzittern (Nystagmus)
Augenzittern oder Nystagmus: ein kleiner Nystagmus ist erforderlich, um überhaupt zu sehen.
Jedoch ist es eine Krankheit, wenn die Augen über dieses physiologisch notwendige Maß hinaus sichtbar zittern.
Häufig geht eine Sehverschlechterung einher.
Leider gibt es bei einem Nystagmus keine Therapie!
Gesichtsfeldausfall (Hemianopsie)
"Gesichtsfeldausfall" gibt es in unterschiedlichen Formen: entweder aufgrund von Diabetes (Netzhautstellen werden blind), oder Abschnürung der Sehnerven im Gehirn oder sonstigen Krankheiten (Retinitis pigmentosa).
Weiteres...
Ursachen müssen unbedingt vom (Augen-)Arzt behandelt werden.
Lichtempfindlichkeit (Photophobie)
Photophopie oder auf deutsch: Lichtempfindlichkeit liegt dann vor, wenn die Augen die Menge an Licht nicht verkraften. Die Strahlung im Auge muß verarbeitet werden.
Häufig ist auch eine Blendempfindlichkeit aufgrund von Grauem Star der Auslöser, oder die Netzhaut arbeitet nicht richtig und ist empfindlich auf die energiereiche (UV) Strahlung.
Es gibt Möglichkeiten
Geeignete Kantenfiltergläser sind oft sehr wohltuend und mildernd. Häufig ermöglichen diese auch wieder bessere Kontraste und Wohlbefinden.
Eine seitliche Abschirmung ist ggf. auch sehr hilfreich.
Wellness-Protect-Brillen sind speziell dafür entwickelt worden. Machen Sie den Test bei uns.
Weitere Informationen zu diesen Themen bekommen Sie unter http://www.absv.de/sbs/sbs_intro.html